Mein Weg in die Rechtswissenschaft war nicht geradlinig. Nach der
Förderschule „Schule an der Dorneburg“ habe ich als einer der
wenigen Schüler mit Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk
meinen nächsten Schritt selbst erarbeitet: erst über eine Ausbildung, parallel über die
Fachhochschulreife und später über den zweiten Bildungsweg zur
fachgebundenen Hochschulreife.
Diese Stationen haben mich geprägt. Ich musste früh lernen, mit
Widerständen umzugehen, mir Ziele zu setzen und konsequent an ihnen
festzuhalten. Darin sehe ich heute keine Schwäche im Lebenslauf,
sondern eine Stärke: Ich weiß, was es bedeutet, sich Wege zu
erarbeiten, Verantwortung zu übernehmen und auch dann dranzubleiben,
wenn der nächste Schritt nicht selbstverständlich ist.
Am Recht überzeugt mich genau diese Verbindung aus Struktur,
Verantwortung und Wirkung. Juristische Arbeit verlangt Sorgfalt,
analytisches Denken und die Bereitschaft, komplexe Fragen sauber zu
durchdringen. Ich sehe mich als Kämpfer mit klarer Richtung:
lernbereit, belastbar und entschlossen, meinen Weg in der
Rechtswissenschaft bewusst weiterzugehen.